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Klaas

Donnerstag, 23. Oktober 2008

KlaasDer Reiz an elektronischen Klängen wurde 1998 in der Kölner Clubszene geweckt: Klaas stieg mit verschiedenen Releases ein und tastete sich ehrgeizig an die Kunst des Mischens heran. Schon bald entdeckte der aufgeschlossene Kölner das Verlangen nach energischem Electrosound und produzierte mit seinem DJ Kollegen Micha Moor seine erste Elektroscheibe »Slip & Slide« (Scream and Shout Recordings), die sich auf Anhieb in den Playlists namhafter internationaler DJ-Größen positionierte. Fortan war Klaas in Sachen Elektro-House nicht mehr zu bremsen.

Mit mit seinen Veröffentlichungen »Get Twisted« und »Confession« hat er es bis in die Top 5 der Deutschen Dance Charts geschafft. Nach zahlreichen Remixen für u.a. Dr. Kucho & Gregor Salto, John Morley, Greg Cerrone, Chrissi D! und Jens Lissat, remixte er Ende 2006 den UK Chart-Act »The Freelance Hellraiser« und kreierte mit einem weiteren Sony BMG UK-Act zusammen „Klaas vs. I´m a Finn – I Love You“.

Auch in der Schweiz fand sein unverwechselbar energischer Sound Anklang.
Kein geringerer als Dj Antoine bat ebenfalls um einen Klaas Remix zum aktuellen Egoiste Release
„DJ Antoine – This Time“.

Damit aber nicht genug. Bei dieser enthusiastischen Resonanz ließen auch Remixanfragen von Topacts aus dem Popbusiness nicht lange auf sich warten. So remixte Klaas erst kürzlich die Single der No Angels „Goodbye To Yesterday“ und verwandelte damit den Popstars-Sound in einen clubtauglichen Electrohouse-Mix.

Doch der Kölner Senkrechtstarter kennt scheinbar keine Pausen. Trotz diverser Remixe u.a. für Eddie Thoneick, Aston Martinez, Michael Mind und Global Deejays verliert er stets das Ziel eigener Produktionen nicht aus dem Auge. Im April erschien das neue Release aus dem Hause Klaas & Micha Moor: „Micha Moor - Music is Dope“.
Kurze Zeit später remixte er den Sommer Electro Smasher „Micha Moor - Space“ im Doppelpack und lieferte zwei gewohnt massive und trotzdem eigenständige Mixe ab. Der Klaas Club-Mix wurde ein Welterfolg und hielt sich sowohl bei Beatport als auch in den Deutschen Dance Charts für mehrere Wochen auf Platz 1.

Im November 2007 erschien nun endlich die langersehnte dritte Solo Single „The Way“, mit der Klaas neue Maßstäbe setzte. Mit drei völlig individuellen und zugleich starken Clubmixen zeigte er seine Vielfalt im Electrohouse Bereich. „The Way“ stieg gleich in der ersten Woche auf Platz 2 der DDC ein.

Von seiner fast 3 wöchigen DJ-Tour durch Australien und Neuseeland zurückgekehrt, lieferte er im Frühjahr 2008 seine Neuinterpretationen von altbekannten Klassikern wie „Guru Josh - Infinity“, „Horny United - Crazy Paris“ oder “G&G – My My My” ab.
Alle 3 Vinyls schafften fast zeitgleich den Weg in die Top 10 der Deutschen Dance Charts.

Kurz danach erscheint sein Remix zu DJ Disciples - Work it out. Eine logische Folge seines immens qualitativen Outputs war die Nominierung bei den Beatport Music Awards 2008 bei denen Klaas als einer der 10 besten Electro House Artists weltweit nominiert wurde.
Weitere DJ-Touren durch Kanada und Australien folgten und machten sein viertes Release erst im Mai 2008 möglich. Zu „Feel the Love“ steuerte er selbst wieder 3 starke Mixe bei und bewies damit einmal mehr seine extreme Flexibilität und Vielseitigkeit als Electro House Produzent.

Jean Elan

Donnerstag, 03. Juli 2008

Jean Elan

Seinen Alltag im Großstadtdschungel Berlins empfindet er als paradiesisch, andere Hauptstädte mit hoher Beton- und Einwohnerdichte wären jedoch auch definitiv mehr als nur ein Wochenendtrip im Leben des Jean Elan wert.

Tägliches Asphaltfieber und der multikulturelle Melting-Pot inspirieren ihn konstant aufs Neue: Hier hat er als Verfasser einiger der erfolgreichsten House- und Dancetracks seine kreative Oase entdeckt.

Bei jedem Schritt schöpft er nicht nur existenziellen Atem sondern eben auch die berühmte vielbesungene Berliner Luft, die immer schon ein kleines bischen anders schnupperte als anderswo im Land. Richtig dufte sozusagen, also genau das Klima für Künstler wie ihn, der schon früh die elektronische Musik für sich entdeckte und bis dato in zahlreichen Projekten international veröffentlichte.

Seine Releases bewegen sich frech inmitten der aktuellen Genre elektronischer Clubmusik: ein wenig minimal, dazu eine gute Prise House – und das Ganze mit dem richtigen Groove kombiniert. Die korrekte Formel dafür ist ein gut gehütetes Geheimnis, selbstverständlich.

Von der Kultur und den Menschen Berlins beeinflusst, meistert er den schmalen Grat zwischen Hype und Coolness – seine Stücke locken auf den Dancefloor – und das nicht nur Hierzulande. In seinen Tracks klingt der Sound und das Tempo der Metropolen wieder, egal ob von beispielsweise Moskau oder New York, beides übrigens liebgewonnene Orte.

Berlins gegensätzliche Lebensarten und unzählige Reisen bannt er im Studio auf Tracks wie die/der gerade aktuell erscheinende Single: Jean Elan “Where’s Your Head At”

Dank seines stets weltoffen-interessierten Charakters wurden ihm nicht nur Auszeichnungen für seine Produktionen zuteil, sondern auch großes Renomeé für die bereits langjährige beratende Tätigkeit beim Record Label Ministry of Sound.

Der Global Player setzt weiterhin auf die Kommunikation des scheinbar Widersprüchlichen und freut sich auch nach Feierabend über spannende akustische Impulse – und sei es als vertonte Ausgabe aktueller Bestseller.