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Archiv für die Kategorie ‘Artist Biografien’

Eric Prydz

Montag, 07. Juli 2008

Eric Prydz

Eric Shedridan Prydz aus Stockholm begann im Alter von 9 Jahren Musik zu machen. Er verbrachte einige Zeit in einem Internat für schwer erziehbare Kinder, nachdem er in seine Schule einbrach und ein Keyboard stahl.

Sein Freund Steve Angello ermutigte ihn sehr früh, eigene Tracks zu produzieren. Anfangs stark von dem Sound von Depeche Mode beeinflusst, änderte Prydz seinen stil in Richtung House, als ihm ein Freund seines älteren Bruders 1989 ein Mixtape aus Ibiza mitbrachte.

Mit den Samples von Steve Winwoods Hit Valerie aus dem Jahr 1982 produzierte er den Weltweiten Megaerfolg „Call on me“. Winwood war von der Version so begeistert, dass er eigens für die Singleveröffentlichung noch einmal seinen Gesang neu aufnahm.

Dieser Track ging in die Geschichte ein, als einer der erfolgreichsten Dance Tracks aller Zeiten. Weltweite Verkäufe von mehreren Millionen Singles, genug goldene & Platinplatten um Süd-Amerika zu kaufen, Millionen von Downloads und jede Menge Ruhm für den Künstler. Dass “Call On Me” noch heute einer der am meisten herunter geladenen Tracks ist, demonstriert eindruckvoll die Nachhaltigkeit dieses Hits. Am 1. November 2004 stieg er auch in den deutschen Singlecharts auf Platz 1 ein.

Weitere Künstlernamen von Eric Prydz sind: Cirez D und AxEr. AxEr ist der Zusammenschluss von Eric Prydz und seinem DJ-Kollegen Axwell. Seine eigenen Labels sind Pryda und Pryda Friends.

Ende 2006 erschien seine neue Single “Proper Education” mit einem Sample von Pink Floyds “Another Brick In The Wall”. Das aller erste Mal haben sich die Herren von Pink Floyd einigen können, einen Remix ihres größten Hits “Another Brick In The Wall II” offiziell zu genehmigen. Sage und schreibe 20 Millionen verkaufter “The Wall” Platten zählt man bis heute - ein absoluter Welthit. Nach der ein oder anderen kleinen Auffrischung durch Eric Prydz verwandelte sich der Pink Floyd Klassiker in “Proper Education”, kurz gesagt, ein Hit im neuen Gewand.

Bei diesem Titel war es Prydz wichtig mehr zu machen als nur ein Remix, mit diesem Song wollte er den Zuschauern des Videoclips klar machen dass jeder dazu beitragen kann den Planeten zu retten.

Sein neustes Werk Pjanoo, ist bereits jetzt ein absoluter Club Hit und wird im Herbst 2008 offiziell auf CD erscheinen.

Jean Elan

Donnerstag, 03. Juli 2008

Jean Elan

Seinen Alltag im Großstadtdschungel Berlins empfindet er als paradiesisch, andere Hauptstädte mit hoher Beton- und Einwohnerdichte wären jedoch auch definitiv mehr als nur ein Wochenendtrip im Leben des Jean Elan wert.

Tägliches Asphaltfieber und der multikulturelle Melting-Pot inspirieren ihn konstant aufs Neue: Hier hat er als Verfasser einiger der erfolgreichsten House- und Dancetracks seine kreative Oase entdeckt.

Bei jedem Schritt schöpft er nicht nur existenziellen Atem sondern eben auch die berühmte vielbesungene Berliner Luft, die immer schon ein kleines bischen anders schnupperte als anderswo im Land. Richtig dufte sozusagen, also genau das Klima für Künstler wie ihn, der schon früh die elektronische Musik für sich entdeckte und bis dato in zahlreichen Projekten international veröffentlichte.

Seine Releases bewegen sich frech inmitten der aktuellen Genre elektronischer Clubmusik: ein wenig minimal, dazu eine gute Prise House – und das Ganze mit dem richtigen Groove kombiniert. Die korrekte Formel dafür ist ein gut gehütetes Geheimnis, selbstverständlich.

Von der Kultur und den Menschen Berlins beeinflusst, meistert er den schmalen Grat zwischen Hype und Coolness – seine Stücke locken auf den Dancefloor – und das nicht nur Hierzulande. In seinen Tracks klingt der Sound und das Tempo der Metropolen wieder, egal ob von beispielsweise Moskau oder New York, beides übrigens liebgewonnene Orte.

Berlins gegensätzliche Lebensarten und unzählige Reisen bannt er im Studio auf Tracks wie die/der gerade aktuell erscheinende Single: Jean Elan “Where’s Your Head At”

Dank seines stets weltoffen-interessierten Charakters wurden ihm nicht nur Auszeichnungen für seine Produktionen zuteil, sondern auch großes Renomeé für die bereits langjährige beratende Tätigkeit beim Record Label Ministry of Sound.

Der Global Player setzt weiterhin auf die Kommunikation des scheinbar Widersprüchlichen und freut sich auch nach Feierabend über spannende akustische Impulse – und sei es als vertonte Ausgabe aktueller Bestseller.

WestBam

Dienstag, 01. Juli 2008

WestBam

WestBam, alias Maximilian Lenz, wurde am 4. März 1965 im westfälischen Münster geboren. Er ist Deutschlands erfolgreichster und populärster DJ und er ist maßgeblich an der Entwicklung der Kulturbewegung Techno-House beteiligt. Weiterhin ist er Inhaber des Berliner Indie-Dance Label Low Spirit, Veranstalter der weltweit größten Indoor Techno Veranstaltung Mayday, Produzent und Buchautor. Als DJ ist Maximilian Lenz mittlerweile auf dem ganzen Erdball bekannt und gefragt. Er hat bereits mehrmals erfolgreiche Tourneen durch die USA, Japan, Australien, Südamerika und Afrika absolviert.

1983 begann WestBam seine DJ Laufbahn im Odeon Club in Münster, bis er 1984 in das damals noch geteilte Berlin umzog: Er begann Mitte der achtziger Jahre im Berliner Metropol aufzulegen und machte sich aufgrund seiner ausgefeilten Mixtechniken alsbald einen Namen, der in kürzester Zeit weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt war. Im Juli 1985 produzierte WestBam gemeinsam mit seinem Freund Klaus Jankuhn seine erste 12″ mit dem Titel “17 - This is not a Boris Becker Song”, in Anlehnung an einen der ersten Sampletracks dieser Zeit, “19″ von Paul Hardcastle. “17 - This Is Not A Boris Becker Song” war eine Hymne für die noch in den Kinderschuhen steckende deutsche Club Kultur, der Startschuss für das Produzententeam Lenz / Jankuhn, welches im Bereich der elektronischen Musik seinesgleichen sucht und der Beginn des inzwischen international erfolgreichen Labels Low Spirit Recordings.

Von nun an ging es Schlag auf Schlag. “Monkey Say Monkey Do”, “Disco Deutschland” und “Der Bundespräsidenten Mix” sind nur einige Titel die wohl jeder kennt der in dieser Zeit in deutsche, und nicht nur deutsche Discotheken ging. Einer der Höhepunkte jener Jahre war für WestBam zweifelsohne sein Auftritt bei den Olympischen Sommerspielen 1988 in Seoul / Südkorea, zu denen er als deutscher Kulturbeitrag vom Goethe Institut entsannt wurde.

Bei so viel positiver Resonanz für diese noch junge Musik war es nur ein Frage der Zeit, bis das erste WestBam-Album in die Läden kam. Im Frühjahr 1989 war es dann soweit, “The Cabinet”, das erste DJ Konzeptalbum Deutschlands wurde vorgestellt und bedeutete mit Tracks wie “The Roof Is On Fire oder “And Party” den endgültigen Durchbruch für WestBam und das Low Spirit Label. Im Januar 1991 brachte Maximilian Lenz unter dem Titel - A Practising Maniac At Work” seinen zweiten Longplayer heraus, der, wie es auch nicht anders zu erwarten war, wiedereinmal neue Maßstäbe für die inzwischen immer größer gewordene Technogemeinde in Deutschland und Europa setzte.

1991 war auch das Jahr in dem der erste Mayday veranstaltet wurde. Am 14. Dezember 1991 trafen sich 5000 Techno begeisterte Jugendliche um in “Der Halle” Berlin-Weißensee den Beginn einer neuen Dimension der Technoevents zu feiern. Mayday war geboren, ein Partykonzept, welches sich bis zum heutigen Tag bewährt hat und mittlerweile über 20 000 Technojünger aus aller Welt einmal jährlich in ihren Bann zieht. Maximilian Lenz, Mayday Resident DJ der ersten Stunde ist nicht nur maßgeblich an der künstlerischen Konzeption jeder Mayday beteiligt, er produziert auch, gemeinsam mit Klaus Jankuhn, unter dem Namen “Members Of Mayday” die Athems zu den jeweiligen Veranstaltungen.

Im Juni 1997 wurde für WestBam ein Traum war. Die Members Of Mayday stürmten mit “Sonic Empire” am 10.06.1997 die Spitze der Deutschen Verkaufscharts. WestBam hatte es geschafft: Die Nummer 1 in Deutschland, mit über 500 000 verkauften Tonträgern wurde “Sonic Empire” mit Platin ausgezeichnet. Bereits einen Monat später, gelang ihm, was nur wenige Künstler zustande bringen. Mit seiner Hymne zur Loveparade 1997 “Let The Sunshine In Your Heart” enterte er, gemeinsam mit Dr. Motte, am 22.07.1997 abermals die Top Ten der Deutschen Charts. Zu diesem Zeitpunkt befand sich “Sonic Empire” immer noch unter den zehn meistverkauftsten Platten der Republik, d.h. WestBam hatte zeitgleich zwei Tracks in den Top Ten plaziert.

Dr. Motte and WestBam “Sunshine” verkaufte über 250 000 Einheiten und brachte somit WestBam eine weitere Goldene Schallplatte ein. Den Abschluß des Jahres 1997 bildete zweifelsohne das bereits heiß erwartete neue Album von “Meister WestBam”: “We´ll Never Stop Living This Way”.

Über die Jahre hat WestBam mit seinen Songs zur Loveparade einen Hit nach dem anderen veröffentlicht. „Sunshine“, „United States of Love“, „You Can’t Stop Us“ oder „Access Peace“ sind nur einige der Hymnen, die entschieden dazu beigetragen haben, dass er nicht nur als Aushängeschild der Loveparade, sondern auch als einer der innovativsten und kreativsten Köpfe im Bereich der elektronischen Musik gilt.

Wie bereits 2007 “Love Is Everywhere (New Location)”, wird auch 2008 die Loveparde Hymne “Highway To Love” von WestBam And The Love Committee produziert. Sowohl die Hymne, als auch die Offizielle Compilation werden von Ministry of Sound veröffentlicht. Zu erwarten ist, dass WestBam’s Hymne, wie jedes Jahr, nicht nur die Parade, sonder auch die Tanzflächen weltweit zum beben bringen wird.